Digital Wellbeing-Projekt als Praxisbeispiel in Berlin vorgestellt

Digital Wellbeing-Projekt als Praxisbeispiel in Berlin vorgestellt

Die Heinrich-Bußmann-Schule wurde mit ihrem Erasmus+-Projekt „Digital Wellbeing“ von der Bayerischen Vertretung nach Berlin eingeladen, um das Projekt als Praxisbeispiel vorzustellen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schulen Kinder und Jugendliche beim bewussten, gesunden und sicheren Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.

In der Präsentation zeigten unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den beteiligten Lehrkräften, warum digitale Abhängigkeit, übermäßige Bildschirmzeit, Schlafmangel, Cybermobbing, Datenschutz und Fake News wichtige Themen für Schule und Gesellschaft sind. Gleichzeitig wurden konkrete Lösungsansätze vorgestellt: Digital Detox, alternative Tagesplanung, sportliche und kreative Aktivitäten sowie die Ausbildung von Medienscouts.

Besonders wichtig ist uns, dass Prävention nicht nur von Erwachsenen ausgeht. Als Medienscout-Schule setzen wir darauf, dass Schülerinnen und Schüler ihr Wissen an andere weitergeben und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. So entsteht Unterstützung auf Augenhöhe.

Das Projekt wurde gemeinsam mit Partnerschulen aus der Türkei und Bulgarien durchgeführt. Dabei wurde deutlich: Digital Wellbeing ist kein lokales Problem, sondern eine gemeinsame europäische Herausforderung. Durch die internationale Zusammenarbeit entstanden neue Ideen, Materialien, Freundschaften und nachhaltige Impulse für die Schulentwicklung.

Die Einladung nach Berlin zeigt, dass unser Projekt über die Schule hinaus wahrgenommen wird und als Beispiel für gelungene Medienbildung dienen kann.